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Not in my House baby

Die Denver Broncos spielen dieses Jahr nicht gut. Das zumindest kann man sagen, wenn man sich die Offense anschaut. Mit der stehen die Broncos nach 6 Spieltagen nämlich nur auf Platz 24. Im Schnitt werden lediglich 286 Yards pro Spiel erzielt. Nur noch Teams wie Tennessee, Houston und Fallobst Oakland sind schlechter. Die Offense steht und fällt mit Quarterback Jake Plummer. Während dieser im letzten Jahr noch wochenlang ohne Fehler spielte, hat er an fünf Wochenende bereits 5 Interceptions geworfen. Auch sein Schnitt von 155 Yards pro Spiel ist nicht berauschend. Von den Quarterbacks die regelmäßig als Starter auflaufen, sind nur noch McNair, Vick, Gradkowski und Andrew Walter aus Oakland noch schlechter.

Es wäre schlecht um die Broncos bestellt, wenn da nicht die sensationelle Defense wäre. Dabei lässt man durchaus Yards zu und den Gegner über das Feld marschieren. Eins können die Denveraner jedoch gut, ihre Endzone sauber halten. In bisher fünf Partien hat die Defense der Broncos nur einen einzigen Touchdown zugelassen. Das gelang einem NFL Team zum letzten Mal vor 72 Jahren. Damals schafften es die 1934er Detroit Lions so eine weiße Weste zu behalten. Die Lions blieben damals sieben Spiele lang ohne gegnerischen Touchdown. Davon ist das Team in dieser Saison auch weit entfernt.



Die Strategie von Coach Shanahan scheint langsam Früchte zu tragen. Über viele Jahre hinweg, hat man teilweise sehr gute Offensive Line Spieler weggegeben. Besonders bei den Running Backs hat man viel Blut gelassen und das ist in Denver nicht immer unkritisch aufgenommen worden. Shanahan hat still und heimlich eine Defensive Line aufgebaut, an der sich noch viele Teams die Zähne ausbeißen werden. Will man nach John Elway allerdings erneut den Superbowl nach Mile High holen, bedarf es in den anderen Mannschaftsteilen noch einer kräftigen Steigerung.